07.04.2022

Künst­li­che Intel­li­genz für die Wis­sens­ge­sell­schaft: Werk­zeu­ge und Perspektiven

Con­ven­to PR-Impuls am 5. und 6. April 2022

Rein­hard-Kar­ger

KI ermög­licht eine Viel­zahl von Pro­duk­tiv-Werk­zeu­gen. PR, aber auch Jour­na­lis­mus pro­fi­tie­ren von Sen­ti­ment Ana­ly­se, Micro-Tar­ge­ting, Social Media Moni­to­ring, auto­ma­ti­sier­ter Con­tent-Gene­rie­rung und ‑Clus­te­ring.
Wich­tig, so Refe­rent Rein­hard Karger,…
KI ermög­licht eine Viel­zahl von Pro­duk­tiv-Werk­zeu­gen. PR, aber auch Jour­na­lis­mus pro­fi­tie­ren von Sen­ti­ment Ana­ly­se, Micro-Tar­ge­ting, Social Media Moni­to­ring, auto­ma­ti­sier­ter Con­tent-Gene­rie­rung und ‑Clus­te­ring.

Wich­tig, so Refe­rent Rein­hard Kar­ger, Unter­neh­mens­spre­cher des DFKI (Deut­sches For­schungs­zen­trum für Künst­li­che Intel­li­genz), ist aber die Her­aus­ar­bei­tung des Werk­zeug­cha­rak­ters der aktu­el­len und zukünf­tig erwart­ba­ren KI-Sys­te­me. Anbie­ten­de soll­ten Over­pro­mi­sing, Nut­zen­de soll­ten Over­trust ver­mei­den, son­dern KI-Infor­miert­heit auf­bau­en, neu­gie­rig sein und gesell­schaft­li­che Ver­ant­wor­tung ver­bin­den mit einer auf­ge­klär­ten Wis­sen­schafts- und Diskurskultur. 



Sei­ne Prä­sen­ta­ti­on beim Con­ven­to PR-Impuls begann Rein­hard Kar­ger zunächst mit der Defi­ni­ti­on von KI: KI ist die Digi­ta­li­sie­rung mensch­li­cher Wis­sens­fä­hig­kei­ten. KI ermög­licht, dass Maschi­nen Leis­tun­gen erbrin­gen, für die man tra­di­tio­nell mensch­li­che Intel­li­genz vor­aus­ge­setzt hat, um Denk­werk­zeu­ge als phy­si­sche und kogni­ti­ve Ver­stär­ker für Men­schen zu rea­li­sie­ren. Er prä­sen­tier­te diver­se KI-Tech­no­lo­gien mit star­kem Anwen­dungs­po­ten­ti­al und wand­te sich bei­spiel­haft der Indus­trie 4.0 zu, um die Kol­la­bo­ra­ti­on mit “Human Robots” zu demonstrieren. 



Ins­ge­samt warn­te Kar­ger vor zu gro­ßen Erwar­tun­gen, denn “für ein gutes Essen sei immer noch der Koch ver­ant­wort­lich, nicht der Herd”. Man­che Ent­wick­lun­gen sei­en lang­sa­mer vor­an­ge­schrit­ten als erwar­tet (Tes­las Selbst­fah­rer-Pro­gno­sen), ande­re dage­gen schnel­ler, wie bei­spiels­wei­se die maschi­nel­le Über­set­zung mit­tels “DeepL”, die Kar­ger sehr lob­te und zum Aus­pro­bie­ren emp­fahl (kos­ten­los bis 5000 Zei­chen). Auch in der auto­ma­ti­sier­ten Objekt­er­ken­nung habe es in den ver­gan­ge­nen 10 Jah­ren gro­ße Fort­schrit­te gege­ben, wie jedes Han­dy demons­trie­re und was sich bei­spiels­wei­se die PR zunut­ze machen kön­ne (Auf­find­bar­keit von Begrif­fen auch in Kom­bi­na­ti­on mit Logos im Inter­net). Gar­niert wur­de der Vor­trag mit Literaturempfehlungen:



– David Deutsch: “Der Anfang der Unend­lich­keit: Erklä­run­gen, die die Welt verwandeln” 

– Gerd Gige­ren­zer: “Klick – Wie wir in einer digi­ta­len Welt die Kon­trol­le behal­ten und die rich­ti­gen Ent­schei­dun­gen treffen”. 



Emp­foh­len wur­de auch der jähr­li­che “Arti­fi­cial Intel­li­gence Index Report” der Stan­ford Uni­ver­si­ty für alle, die einen aktu­el­len Ent­wick­lungs­sta­tus in Sachen KI abfra­gen möchten.



Rein­hard Kar­gers Tipp: Nicht von Hype-Schlag­zei­len zu KI hyp­no­ti­sie­ren las­sen, aber jedes kos­ten­freie KI-Ange­bot nut­zen! KI als dis­rup­ti­ves Werk­zeug für dis­rup­ti­ve Ergeb­nis­se nut­zen – aber über­legt und ohne Dis­rup­ti­on für die Belegschaft. 

Appell zum Schluss: Blei­ben Sie inter­es­siert, denn Neu­gier ist die klei­ne Schwes­ter der guten Idee!



Im Anschluss demons­trier­te unser Geschäfts­füh­rer Rai­ner Maas­sen, wie sich in unse­rem “Media Intel­li­gence” Tool inner­halb von mycon­ven­to mit Machi­ne Lear­ning Online-Medi­en durch­su­chen las­sen, um The­men­fel­der ein­zu­gren­zen, den Markt zu beob­ach­ten und maß­ge­schnei­der­te Medi­en und Autoren aus­fin­dig zu machen.



REINHARD KARGER

Rein­hard Kar­ger (1961), M.A., stu­dier­te theo­re­ti­sche Lin­gu­is­tik und Phi­lo­so­phie in Wup­per­tal, war Assis­tent am Lehr­stuhl Com­pu­ter­lin­gu­is­tik der Uni­ver­si­tät des Saar­lan­des, wech­sel­te 1993 zum Deut­schen For­schungs­zen­trum für Künst­li­che Intel­li­genz, DFKI, in Saar­brü­cken. Seit 2011 ist er Unter­neh­mens­spre­cher des DFKI. Er beschäf­tigt sich seit 35 Jah­ren mit theo­re­ti­scher Lin­gu­is­tik und KI, mit Bewusst­seins­phi­lo­so­phie und digi­ta­ler Inno­va­ti­ons­kul­tur. Rein­hard Kar­ger war über zehn Jah­re Jury-Mit­glied des “Aus­ge­zeich­ne­te Orte”-Wettbewerbs, ist seit 2019 Bot­schaf­ter von “Deutsch­land – Land der Ideen”, wur­de 2020 in die Jury des Deut­schen Mobi­li­täts­preis beru­fen. Von 2014 bis 2017 war er Prä­si­dent der Deut­schen Gesell­schaft für Infor­ma­ti­on und Wis­sen (DGI). Seit 2017 ist er MINT-Bot­schaf­ter des Saar­lan­des. 2018 wur­de er zu einem der 100 Fel­lows des Kom­pe­tenz­zen­trums für Kul­tur- und Krea­tiv­wirt­schaft des Bun­des ernannt. Er ist Juror der Wett­be­wer­be Krea­tiv­so­nar (Land) und Krea­tiv­pi­lo­ten (Bund).



ÜBER DAS DEUTSCHE FORSCHUNGSZENTRUM FÜR KÜNSTLICHE INTELLIGENZ (DFKI)

Das Deut­sche For­schungs­zen­trum für Künst­li­che Intel­li­genz GmbH (DFKI) wur­de 1988 als gemein­nüt­zi­ge Public-Pri­va­te-Part­ners­hip (PPP) gegrün­det. Es unter­hält Stand­or­te in Kai­sers­lau­tern, Saar­brü­cken, Bre­men, ein Pro­jekt­bü­ro in Ber­lin, ein Labor in Nie­der­sach­sen und Außen­stel­len in Lübeck und Trier. Das DFKI ver­bin­det wis­sen­schaft­li­che Spit­zen­leis­tung und wirt­schafts­na­he Wert­schöp­fung mit gesell­schaft­li­cher Wert­schät­zung. Das DFKI forscht seit über 30 Jah­ren an KI für den Men­schen und ori­en­tiert sich an gesell­schaft­li­cher Rele­vanz und wis­sen­schaft­li­cher Exzel­lenz in den ent­schei­den­den zukunfts­ori­en­tier­ten For­schungs- und Anwen­dungs­ge­bie­ten der Künst­li­chen Intel­li­genz. In der inter­na­tio­na­len Wis­sen­schafts­welt zählt das DFKI zu den wich­tigs­ten „Cen­ters of Excel­lence“. Aktu­ell for­schen ca. 1.250 Mit­ar­bei­ten­de aus über 65 Natio­nen an inno­va­ti­ven Soft­ware-Lösun­gen. Das Finanz­vo­lu­men lag 2020 bei 64,6 Mil­lio­nen Euro.


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