29.10.2015

Facebook, Yelp & Co. – Vom Umgang mit User-Kommentaren und Bewertungen in Social Media

… und mehr als Krea­ti­vi­tät

Ende Okto­ber fand unser Con­ven­to PR-Früh­stück bei der Rechts­an­walts­ge­sell­schaft Bei­ten Burk­hardt an der Düs­sel­dor­fer Ceci­li­en­al­lee statt. Mathi­as Zim­mer Goe­rtz, Part­ner und Mit­glied der Pra­xis­grup­pe IT/IP/Medien, sprach über Chan­cen und Miss­brauchs­mög­lich­kei­ten von Social Media Akti­vi­tä­ten. Er ist Exper­te für IT- und Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­recht, Wett­be­werbs­recht sowie Daten­schutz und berät natio­na­le wie inter­na­tio­na­le Man­dan­ten. Einer sei­ner Schwer­punk­te ist die Bera­tung bei der Rea­li­sie­rung neu­er Geschäfts- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­kon­zep­te ins­be­son­de­re im Social Media‑, Online- und Mobil­be­reich.
Bewer­tungs­por­ta­le wie bei­spiels­wei­se Tri­pad­vi­sor im Tou­ris­mus­be­reich haben heut­zu­ta­ge ent­schei­de­nen Ein­fluss auf den Erfolg und Miss­erfolg von Unter­neh­men. Kun­den und Geschäfts­part­ner nut­zen ger­ne und regel­mä­ßig Social Media Ange­bo­te, um ihre Mei­nun­gen über Pro­duk­te und Dienst­leis­tun­gen zu ver­öf­fent­li­chen. Nie zuvor war es für Unter­neh­men so ein­fach, die Wün­sche und Bedürf­nis­se ihrer Kun­den zu ermit­teln und umzu­set­zen. Jedoch ste­hen die­ser Chan­ce nicht uner­heb­li­che Risi­ken und Miss­brauchs­mög­lich­kei­ten gegen­über. Wel­che recht­li­chen Mög­lich­kei­ten gibt es, damit Unter­neh­men von Social Media Akti­vi­tä­ten best­mög­lich pro­fi­tie­ren?

Mathi­as Zim­mer-Goe­rtz rät, sich bei Miss­brauchs­fäl­len sei­ner recht­li­chen Mög­lich­kei­ten stets bewusst zu sein und indi­vi­du­ell abzu­wä­gen, wann die­se zum Ein­satz kom­men. Ers­tes Mit­tel der Wahl sei im Zwei­fels­fall, zunächst die Kom­mu­ni­ka­ti­on zu suchen, und zwar früh­zei­tig und kon­se­quent, um den Scha­dens­um­fang zu ver­rin­gern und unkon­trol­lier­te Ver­brei­tung ein­zu­däm­men. Denn auch wenn recht­lich für Social Media nichts ande­res gilt als für ande­re Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nä­le, führt die ein­fa­che Mög­lich­keit zur Ver­brei­tung von Inhal­ten und die schnel­le Erreich­bar­keit einer gro­ßen Zahl von Nut­zern zu einem viel grö­ße­ren Scha­dens­po­ten­ti­al durch gerin­ge Ein­tritts­bar­rie­ren und die gro­ße Ver­brei­tung. Zim­mer-Goe­rtz ver­an­schau­lich­te sei­ne Prä­sen­ta­ti­on mit zahl­rei­chen Bei­spie­len aus der Pra­xis.

Er stell­te einen 11-Punk­te-Plan für ein mög­li­ches, recht­lich kor­rek­tes Ver­hal­ten im Miss­brauchs­fall vor. Stich­wor­te waren kon­ti­nu­ier­li­ches Social Media Moni­to­ring, Beweis­si­che­rung und Doku­men­ta­ti­on, recht­li­che Prü­fung durch Rechts­ab­tei­lung oder Anwalt bis hin zu Straf­an­zei­ge, Abmah­nung, Unter­las­sungs­er­klä­rung und einst­wei­li­ger Ver­fü­gung, schließ­lich Unter­las­sungs­kla­ge.

Bei den rund 30 Besu­chern stieß der Vor­trag auf so gro­ßes Inter­es­se, dass die rege Dis­kus­si­on das gemein­sa­me Früh­stück fast in Ver­ges­sen­heit gera­ten ließ.


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